Domain und Webspace verbinden
Die Domain ist deine Adresse, der Webspace liefert die Inhalte. Ordne die Domain zuerst im Webspace zu, prüfe anschließend DNS und teste zuletzt die Website mit HTTPS.
- 1Domaindie Adresse deines Projekts
- 2DNSweist der Adresse ein Ziel zu
- 3Webspaceliefert Website und Dienste aus
Zuletzt aktualisiert:
Von der Domain-Zuordnung zur erreichbaren Website
Verwende die Zielwerte aus deiner Produktverwaltung. Notiere bestehende DNS-Einträge, damit du Änderungen nachvollziehen kannst.
- 01
Webspace-Ziel prüfen
Öffne dein Webspace-Produkt und notiere die dort angezeigten Zielinformationen sowie die vorgesehene Domain-Zuordnung.
- 02
Domain zuordnen
Hinterlege die Domain im Webspace, damit der Webserver eingehende Anfragen dem richtigen Projekt zuordnen kann.
- 03
DNS setzen
Trage nur die für das Ziel benötigten A-, AAAA- oder CNAME-Werte ein und entferne widersprüchliche Einträge erst nach sorgfältiger Prüfung.
- 04
HTTPS prüfen
Aktiviere das verfügbare Zertifikat, sobald die Domain korrekt aufgelöst wird, und teste HTTP- sowie HTTPS-Aufruf.
- 05
Ergebnis kontrollieren
Prüfe Hauptdomain, www-Variante, Weiterleitungen und — falls genutzt — Mail-Einträge getrennt voneinander.
Welche Einträge welche Aufgabe haben
A
Verknüpft einen Namen direkt mit einer IPv4-Adresse.
AAAA
Verknüpft einen Namen direkt mit einer IPv6-Adresse.
CNAME
Lässt einen Hostnamen auf einen anderen Hostnamen zeigen. Für die Hauptdomain gelten je nach DNS-System Einschränkungen.
MX
Legt die zuständigen Mailserver fest. Web- und Mail-Einträge sollten getrennt betrachtet werden.
DNS, Zuordnung und Zertifikat einzeln prüfen
Resolver können ältere Antworten bis zum Ablauf ihrer Cache-Zeit verwenden. Wiederholte Änderungen leeren diese Caches nicht und machen die Fehlersuche unübersichtlich.
- 01
Auflösung prüfen
Vergleiche den zurückgegebenen DNS-Wert mit dem Ziel in deiner Produktverwaltung. Prüfe Hauptdomain und www-Namen getrennt.
- 02
Ziele kontrollieren
Prüfe, ob alle eingetragenen Webziele zu deinem aktuellen Hosting gehören. Bestehende Mail-Einträge haben eine andere Aufgabe und sollten nicht ungeprüft geändert werden.
- 03
Cache-Zeit abwarten
Lokale Resolver und Provider speichern Antworten bis zum Ablauf der TTL. Ein anderer Browser allein umgeht diesen DNS-Cache nicht zuverlässig.
- 04
HTTPS separat testen
Wenn DNS stimmt, prüfe Zertifikat, Weiterleitung und Host-Zuordnung. Ein Zertifikatsfehler ist nicht automatisch ein DNS-Fehler.
Prüfe die Zielwerte deines Produkts.
Bei einer unklaren Zuordnung hilft ein Support-Ticket mit Domain, betroffenem Produkt und genauer Fehlermeldung.
Häufige Fragen zu DNS
Warum ist eine DNS-Änderung nicht sofort überall sichtbar?
DNS-Antworten werden für eine festgelegte Zeit zwischengespeichert. Dadurch kann es dauern, bis alle Resolver eine Änderung übernommen haben. Ändere Einträge nicht wiederholt, sondern prüfe Ziel, Wert und verbleibende Cache-Zeit.
Kann eine Domain gleichzeitig auf Website und E-Mail verweisen?
Ja. Unterschiedliche DNS-Eintragstypen übernehmen verschiedene Aufgaben. Webziele werden typischerweise über A-, AAAA- oder CNAME-Einträge gesteuert, E-Mail unter anderem über MX-Einträge.